Keine Dumpinglöhne mehr

zumindest in Berlin-Brandenburg. Die Linkspartei-Politiker Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheit der Landesregierung Brandenburg, und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf wollen die Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg nicht zu einem Dorado für Dumpinglöhne verkommen lassen. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen sollen zukünftig nur noch Unternehmen zum Zuge kommen, die einen Mindestlohn von 7,50 Euro garantieren. Bei Projekten mit öffentlichen Förderung ist ein Mindestlohn von 10 Euro vorgesehen. Damit wird ausgeschlossen, das es Ansiedlungen, wie z.B. das Quelle-Call-Center in Kreuzberg, von öffentlichen Geldern profitieren. Diese hatten Fördergelder vom Senat in Anspruch genommen, aber nur einen Hungerlohn von 6,05 Euro je Stunde an seine Mitarbeiter gezahlt.

Der Wirtschaft ist die angekündigte Abkehr vom Niedriglohnsektor natürlich ein Dorn im Auge. „Wir brauchen jedes Unternehmen, das sich im legalen Bereich bewegt“, ließ IHK-Präsident  Eric Schweitzer von seinen Lippen kommen. Weiterhin ließ er von sich hören, das es auch Unternehmen geben müßte, die siesen Menschen eine Perspektive gebe. Gemeint waren die Menschen, die gering oder nicht qualifiziert sind.

Quelle: Berliner Zeitung

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