Land unter

Nach einem erneuten Heimdebakel rauscht Hertha ungebremst in Richtung 2. Liga. Auch im 13. Versuch gelang der Hauptstadtmannschaft kein Sieg. Am 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga gelang dem Berliner Krisenclub nur ein desaströses 1:3, und die Hoffnung auf einer wundersamen Rettung. Sieben Punkte ist Hertha jetzt von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Wenn die noch nicht mal Frankfurt in die Knie zwingen können, wie soll es erst bei den nächsten Gegnern werden?

Herthas Restprogramm im alten Jahr: Schalke, Leverkusen, Bayern. Immerhin – man kann sich schon auf spannende Montagsspiele im FreeTV freuen.

18 Bahnen auf 2 Etagen

Highway

Highway

Spiele Kneipengolf und werde schön, reich und berühmt!

Am 27. November findet in Moabit mal wieder das schon legendäre Kneipengolfturnier über 18 Bahnen statt.

Der erste Abschlag erfolgt im Café Moab, Lehrter Straße 26 um 18h. Weitere Bahnen befinden sich im benachtbarten Theaterdock in der Kulturfabrik. Die Bahnen sind bis 23h geöffnet, die letzte Startmöglichkeit ist um 22h.

Die Startgebühr beträgt 3Euro, Schläger und Bälle werden gestellt.

Weitere Informationen gibt es beim Wirt (Tel. 398 390 04) oder in der Kulturfabrik (Tel. 397 50 56, www.kulturfabrik-moabit.de)

Zukunftswerkstatt Lehrter Straße, Kruppstraße

Als Teil des bisherigen Beteiligungsverfahrens „Zukunftswerkstatt Lehrter Straße, Kruppstraße”  werden die Pläne am 24. November 2009 ab 18:00 Uhr im großen Saal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 68, Anwohnern und interessierten Bürgern vorgestellt. Damit findet das Gutachterverfahren seinen Abschluss.
Unruhe

Unruhe

Als Teil des bisherigen Beteiligungsverfahrens „Zukunftswerkstatt Lehrter Straße, Kruppstraße”  werden die Pläne am 24. November 2009 ab 18:00 Uhr im großen Saal der Berliner Stadtmission, Lehrter Straße 68, Anwohnern und interessierten Bürgern vorgestellt. Damit findet das Gutachterverfahren seinen Abschluss. (Pressemitteilung Vivico)

Die ganzen Veranstaltungen zum mittleren Bereich der Lehrter Straße kann man doch nur als Farce bezeichnen. Die Bewohner durften zwar dem Auswahlverfahren beiwohnen, hatten aber keine Stimme und wurden somit zu Statisten degradiert.

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Chaos im öffentlichen Nahverkehr

S-Bahn

S-Bahn

70 Prozent der Berliner S-Bahnen werden sich mehreren Zeitungsmeldungen zufolge ab Montag in der Werkstatt  befinden. Nach wochenlangem Chaos mit übervollen S-Bahnen droht in Berlin jetzt ein Verkehrsinfarkt. Auf Weisung des Eisenbahnbundesamts sollen noch weitere S-Bahnen aus dem Verkehr gezogen und auf technische Mängel überprüft werden. Derzeit werden Räder und Achsen von Hunderten von Wagen der Baureihe 481/482 überprüft. Das führt dazu, dass S-Bahnen in Berlin nur noch im 20-Minuten-Takt fahren und manche gar nicht.

Nach Angaben der Bahn werden wohl ab Montag 70 Prozent der S-Bahnen ausfallen, weil sie in die Werkstatt müssen. Nur auf dem Stadtring werden die S-Bahnen noch im 10-Minuten-Takt fahren.

Hintergrund dieses Dilemmas ist, dass die DB, die ja Eigentümerin der S-Bahn ist, die Gewinne der S-Bahn gnadenlos abgezogen hat, um sich für ihren von der politischen „Elite“ geforderten Börsengang hübsch zu machen.

Rendite kontra Lebensqualität

Die Vivico ist u.a. neben der Entwicklung für Quitzowstr./Siemensstr., das neue Quartier am Hauptbahnhof und dem Quartier Heidestraße, auch für die Entwicklung des Mittelbereichs der Lehrter Straße zuständig. Gebaut werden sollen auf dem Gelände ca. 400 Wohnungen und ca. 267 Gewerbeeinheiten. Das bedeutet nach dem Willen der Vivico auch das Aus für das dort ansässig gewordene Kleingewerbe und der Kleingartenanlage der Eisenbahnlandwirtschaft. Eine Initiative, bestehend aus Anwohnern, Kleingewerbetreibenden und Kleingärtnern überreichte den Vertretern der Vivico, des Stadtplanungsamts Mitte und des Gebietsbeauftragten Gruppe Planwerk des Programms Stadtumbau West einen Forderungskatalog für die Zukunft des Mittelbereichs östlich der Lehrter Straße. Darin wurde unter anderem gefordert, das die Lehrter Straße als ruhige und grüne Wohnstraße mit ihrem Kleingewerbe und ihren Gärten erhalten bleiben, und zusätzlich Gemeinschaftsgärten angelegt werden sollen. So wie es aber aussieht, wird das Gelände den Verwertungsinteressen des Investors untergeordnet.
Jetzt ist zu hören, das die BVV am 18.06. auf Initiative der Bündnisgrünen, der sich die Grauen, und man höre und staune, auch die SPD anschloss, beschlossen hat, dass alle Kleingärten bei den zukünftigen Planungen zu berücksichtigen sind. Auf Wunsch der SPD wurde unser Ursprungsantrag noch um den Satz ergänzt: „Hierbei ist zu beachten, dass dem Bezirk keine Mittel zum Ankauf von Flächen zur Verfügung stehen.“
Schon 5 Tage später gab es seitens der Vivico eine Reaktion: Stadtentwicklungsstadtrat Gothe erhielt ein Schreiben, in dem die Vivico wortreich die Umsetzung des BVV-Beschlusses abgelehnt haben soll. Um diese Gegensätze auszudiskutieren, ist in der kommenden öffentlichen Stadtentwicklungsausschusssitzung am 6.7.2009 ein „Aufeinandertreffen der Kontrahenten – BVV versus Vivico“ angesagt. Wer sich für das Thema interessiert, ist aufgerufen, sich am 6.7., gegen ca. 18.15 Uhr einzumischen.
Quellen: http://www.moabitonline.de/1456 und meine Ohren
Wer aber ist Vivico?
Vivico wurde 2001 von der BRD und dem Bundeseisenbahnvermögen gegründet, um ehemalige Bahngrundstücke zu verwerten. Im Dezember 2007 wurde die Vivico für 1,03 Milliarden Euro, unter der Federführung von Sal. Oppenheim, an die östereichische CA Immo verkauft. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vivico
Laut http://www.vivico.de/deutsch/Unternehmen/Wir_ueber_uns/index.html sitzt die Vivico auf einem Portfolio von rund 6,9 Mio. Quadratmetern.
Antike Bauelemente

Antike Bauelemente ©Hans Richter

Die Vivico ist u.a. neben der Entwicklung für Quitzowstr./Siemensstr., dem neuen Quartier am Hauptbahnhof und dem Quartier Heidestraße, auch für die Entwicklung des Mittelbereichs der Lehrter Straße zuständig. Gebaut werden sollen auf dem Gelände 60% Wohnungen (ca. 400) und 40% Gewerbe. Das bedeutet nach dem Willen der Vivico auch das Aus für das dort ansässig gewordene Kleingewerbe und der Kleingartenanlage der Eisenbahnlandwirtschaft.

Eine Initiative, bestehend aus Anwohnern, Kleingewerbetreibenden und Kleingärtnern überreichte den Vertretern der Vivico, des Stadtplanungsamts Mitte und des Gebietsbeauftragten Gruppe Planwerk des Programms Stadtumbau West einen Forderungskatalog für die Zukunft des Mittelbereichs östlich der Lehrter Straße. Darin wurde unter anderem gefordert, das die Lehrter Straße als ruhige und grüne Wohnstraße mit ihrem Kleingewerbe und ihren Gärten erhalten bleibt, und zusätzlich Gemeinschaftsgärten angelegt werden sollen. So wie es aber aussieht, wird das Gelände den Verwertungsinteressen des Investors untergeordnet.

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